Cardigan-Streifen und Inspirationen aus dem Herbst

Langsam aber sicher wächst der Cardigan und das Rückenteil ist endlich angenadelt:

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Leider dauert es in Nadelstärke 3,5 immer ziemlich lange, bis etwas fertig ist.

Dafür bin ich heute im Maison Scotch-Shop auf Inspiration für einen dicken Winterpulli im Colour Blocking-Stil gestoßen: Strickpullover Maison Scotch

Vor allem die Kombination aus glatt rechts und Rippemuster gefällt mir wirklich gut, die Farben und vor allem der Halsabschluss allerdings weniger. Deshalb werde ich mich die nächsten Wochen mal im Sale vor Ort von Farben inspirieren lassen – nach den aktuellen Farben für Herbst und Winter kann ich mir gut etwas in Richtung blau/lila/hellblau oder rot/pink/nude vorstellen. An den Hals kann ja dann genauso gut ein Abschluss im Rippenmuster hin, oder vielleicht sogar ein kleiner Kragen? Wer weiß 😉

Die Verteilung der Farben und der Mustermix im Gestrick ist auf jeden Fall ein Hingucker.

Der Cardigan wächst…

… und endlich kann man erkennen, wo die Reise hingeht, denn das erste Vorderteil ist fertig – natürlich fehlt noch die Blende am Rand, auf die dann die Knöpfe kommen:

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Der Ausschnitt wirkt auf den ersten Blick etwas eckig, allerdings legt er sich beim Hinhalten recht schön. Da der Cardigan außerdem recht locker sitzen wird, wollte ich keinen allzu breiten Ausschnitt.

Heute Abend fange ich die zweite Vorderhälfte oder das hintere Teil an, je nachdem, auf was ich spontan Lust habe. Die Anleitung gibts für alles zusammen am Schluss 🙂

Der Prokrastiantionsschal

Da es mit der Diss jetzt richtig zur Sache geht, damit das gute Stück auch mal fertig wird, brauche ich etwas, das mich unterhält, wenn niemand im Büro ist und ich eine Denkpause brauche. Sonst macht es Facebook.

Deshalb habe ich etwas Wolle in der Schublade gebunkert – für schwierige Zeiten 😉

So sieht es aus, wenn ich verzweifelt nach einem einfachen Muster suche:

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Gewonnen hat das Perlmuster in Kombination mit den Quadraten aus Hebemaschen. Auch dafür erstelle ich Euch wieder eine Anleitung, wenn der Schal fertig ist.

Und das wird die Wolle:

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Allround Wolle-Acryl-Mischung und die Kid Silk von Wolle Roedel, jeweils in einem Cremeweiss.

Stricken zum Abschalten

Wie man unschwer erkennen kann, habe ich nicht nur den Raglanpulli sträflich vernachlässigt, sondern lasse auch mit der Sommerjacke auf mich warten. Ich verspreche, es wird bald Fortschritte geben – vor drei Tagen habe ich mit dem Halsausschnitt begonnen.

Zurzeit habe ich beruflich sehr viel zu tun und meistens abends nicht mehr die Geduld, mich mit Schnitten und Zu- und Abnahmen zu beschäftigen. Deshalb wird es neben der Strickjacke in nächster Zeit wieder Schals geben.

Schals sind nicht nur einfach zu stricken, bei simplen Mustern muss man außer der allgemeinen Breite nichts berechnen und kann einfach mal machen. Außerdem passt ein angefangener Schal mit einem Knäuel Wolle bestens in die Tasche und kann ins Büro mitgenommen werden. Eine passende Beschäftigung für dringend benötigte Denkpausen 😉

Das hier wird mein neuester Schal: ein Stück aus Mohairwolle in kraus rechts gestrickt. Man könnte auch sagen – einer der einfachsten Schals der Welt. Wenn er fertig ist, werde ich dafür eine für Strickanfänger gerechte Anleitung posten.

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Als Hauptwolle habe ich zwei Garne Schoppel Wolle “Merino Lace” in Marine und Blasslila-Fuchsia gekauft. Zwei dünnere Streifen dazwischen stricke ich aus den Resten Kid Silk Mohair von Wolle Roedel, doppelt genommen ein rosé-Ton und ein grüngrau mit jeweils einem Faden silber. Gestrickt wurde in Nadelstärke 4, angeschlagen sind 40 Maschen (bei den Kid Silk-Streifen auf 39 reduzieren).

Von der Schoppel Wolle bin ich ehrlich gesagt nicht sonderlich überzeugt. Ich mag lieber gleichmäßige Garne und gegenüber der Kid Silk wirken die langen Streifen in Blau und Fuchsia etwas unordentlich. Dennoch wird es (nach dem Anfeuchten und Geradeziehen) ein schöner, leichter und ordentlicher Schal werden, und das allein mit rechten Maschen.

Außerdem habe ich in einem Wolleladen in der Stadt ein weiteres Garn der von mir so geliebten Fila Doro “Merico” gekauft, dieses Mal in einem hellen Mintgrün.

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Das Garn ist wirklich superflauschig und wirkt leicht meliert. Hier habe ich es bereits in einem Grauton als  Miss Marple-Schal verarbeitet.

Vermutlich werde ich daraus einen kleinen Schalkragen mit Knöpfen machen – “Merico” ist definitiv etwas für kalte Winter!

Von Willkommensgeschenken und langwierigen Streifen

Das Geschenk für meine Kollegen, die in den nächsten Tagen Nachwuchs erwarten, ist fertig:

 

Nicht 100 % akkurat, aber man erkennt zum Glück gut, was es sein soll.

Ihr wollt auch Chucks für eure Kleinsten oder ein nettes Geschenk? Im Internet gibt es zahlreiche Anleitungen für die unterschiedlichsten Varianten. Ich habe meine nach DIESER Anleitung gehäkelt.

Außerdem gibt es kleine Fortschritte beim kurzärmeligen Cardigan: Streifen um Streifen wächst das linke Vorderteil und bald wird es nach rechts verbreitert für den Ärmel:

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Tatsächlich sieht es ohne den gleich angestrickten Rand (da, wo die Knöpfe angenäht werden) so viel gleichmäßiger aus, dass sich das Aufribbeln so richtig gelohnt hat!

Häkeltuch und Cardigan

Das Häkeltuch ist fertig. Die Anleitung findet man ganz einfach über Youtube unter dem Stichwort “Dreieckstuch” und “Half Granny”. Dort könnt ihr euch unter wirklich vielen Anleitungen die aussuchen, die ihr am Besten versteht 🙂

Das hier ist meins:

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Ich finde es sehr gelungen, allerdings werde ich es wohl selten tragen – ist mir einfach zu viel Tuch um den Hals.

Da ich außerdem keine Lust habe, die desaströs großen Ärmel des Raglanpullis weiter zu bearbeiten, habe ich etwas Anderes vorgezogen: einen kurzärmeligen Sommercardigan nach diesem kostenlosen Design von Schachenmayr: Link zur Anleitung

Dafür habe ich mir ein Baumwoll-Acryl-Gemisch von Drops bestellt, das leicht metallisch glänzt. Statt des Lochmusters stricke ich glatt rechts, dafür zweifarbig in breiten Streifen.

Hier sehr ihr den Anfang, die linke Vorderseite:

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Update Häkeltuch

Der Raglanpulli muss aus zweierlei Gründen auf seine Ärmel warten: Erstens ist es wirklich zu heiß, um große Flächen zu stricken. Zweitens muss ich zuerst überlegen, wie ich die Ärmel möglichst schnell schmäler bekomme, ohne dass es seltsam aussieht. Hinterher ist man ja immer klüger, aber in Zukunft werde ich wirklich nicht mehr in jeder zweiten Reihe Maschen für die Ärmel zunehmen. Habe viel zu viel Fläche für meine Oberarme und in Zukunft wird die Raglanlinie deutlich Richtung Arm verschoben.

Dafür bin ich am Häkeltuch weitergekommen und konnte zur zweiten Farbe wechseln:

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