Kurzarmpulli – das Ergebnis

Der Pulli für den Sommer ist fertig und wahnsinnig bequem!

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Hier nochmal die Zusammenfassung – eine ausführliche Strickanleitung ist bei dem einfachen Schnitt gar nicht nötig.

Ihr braucht: Jeweils zwei Rechtecke als Vorder- und Rückenteil. Die Breite könnt ihr je nach Wunsch und Konfektionsgröße an einem eurer Pullis ausmessen.

Unten mit Nadeln 4,5 ca. 2,5 cm Bündchenmuster stricken (re,li im Wechsel)

Dann folgt eine Krausrippe (= 2 Reihen rechts stricken)

Jetzt gehts in Nadestärke 5 los mit dem Muster  (Achtung – es erscheint auf der Rückseite): Hier habe ich es bereits beschrieben.

Nach der gewünschten Länge folgen oben für die Kante einige Reihen kraus rechts – etwa 1,5cm, dann abketten.

So einfach ist es! Weder  Ab- noch Zunahmen. Das zweite Rechteck strickt ihr genau gleich, dann die Seiten vernähen bis zur gewünschten Kante des Armausschnitts. Oben ebenfalls die Ränder zusammennähen. Auch da könnt ihr nach eigenem Ermessen abstecken, wie breit der U-boot-Ausschnitt werden soll.

Zum Schluss fasst ihr aus den Armausschnitten die Ränder auf und strickt 4 Reihen glatt links an. Abketten, fertig 🙂

Hier nochmal ein Tragebild:

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Kurzarmpulli Fortsetzung und eine Drops-Lieferung

Endlich ist eine Hälfte des neuen Pullis fertig geworden:

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In kraus rechts braucht es leider immer etwas länger, bis man vorankommt. Deshalb habe ich jetzt erstmal genug davon. Bis zu meinem Urlaub soll es aber fertig werden.

Glücklicherweise kam gestern meine Drops-Lieferung an. Ich habe die Marke noch nie davor verwendet und war immer leicht misstrauisch, weil sie dafür, dass sie fast ausschließlich Naturfasern verwendet, unschlagbar günstig ist. Jetzt wo die Wolle da ist, fühlt sie sich allerdings wirklich super an. Die Maschenprobe, die ich heute machen werde, muss sich nur noch in der Waschmaschine erproben.

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Geplant ist ein Raglan-Pullover mit relativ weitem Ausschnitt. Der obere Teil wird blaugrau, ab Ende der Raglan-Linie (also ab den Achseln) kommen die anderen Farben in Streifen dazu. Da ich noch nie Raglan von oben gestrickt habe bin ich schon gespannt, ob meine Berechnungen dann aufgehen werden oder ob es grausig wird 😉 Der Anfang muss allerdings bis nach dem Urlaub warten, im Juni gehts dann los.

Sommerpulli

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Es gibt erste Fortschritte bei diesem Pulli (die Anleitung findet ihr im verlinkten Post):

Das Rückenteil ist fertig!

Wie man sehen kann, wird es ein etwas kürzerer Pulli – bis zum Jeansrand – mit kurzen Ärmeln. Das Strickmuster ist definitiv auch für Anfänger geeignet, da man außer dem Halsausschnitt nicht einmal großartig Maschen zu- oder abnehmen muss. Die Form ist ein einfaches Viereck (da sich das Rippenmuster am Bund grundsätzlich zusammenzieht, erhält er von ganz allein seine Form) und die kurzen “Ärmel” entstehen durch seinen lockeren Sitz – an sie wird lediglich ein kleines Bündchen in Runden angestrickt werden.

Auch die Erklärung im Muster ist gut verständlich. Man sollte lediglich das Fallmaschenmuster beherrschen, da lohnt es sich, vorher etwas zu üben.

Ich bin gespannt, wie er am Ende aussieht und halte euch auf dem Laufenden. Leider bin ich (noch) nicht allzu gut im Zusammennähen, deshalb werde ich auch froh sein, wenn er tragbar ist.

Strick-Beanie

Da meine erste Mütze etwas klein geraten ist, habe ich an einer Neuen versucht. Diesmal sitzt sie hinten deutlich lockerer und so, wie ich es wollte:

* Mütze in einem Spiralmuster, rundgestrickt
* Lana Grossa Medio, 2 Knäuel
* Rundstricknadeln Nr. 7

Leider muss ich bei Gelegenheit erst noch die Maschen nachzählen. Die ersten 4 Reihen wurden kraus rechts gestrickt (auf der Rundstricknadel wechseln sich dafür rechte und linke Reihen ab)

Das Spiralmuster entsteht wie folgt:

Die Maschenzahl ist durch 6-1 teilbar. Der Mustersatz ist immer der selbe: *4 M rechts, 2 M links*

Diese Maschen werden immer wiederholt. Durch die Maschenanzahl verschiebt sich somit das Muster pro Reihe um eine Masche nach links und der schräge Verlauf der linken Maschen entsteht rund um den Kopf herum.

Zum Schluss glatt rechts stricken und je nach gewünschter Form Maschen abnehmen. Ich habe jeweils in einer Reihe die Maschen halbiert (immer zwei zusammenstricken) und eine Reihe normal rechts gestrickt. Wenn nur noch wenige Maschen auf der Nadel sind, schneidet ihr den Faden mit einigem Abstand ab und zieht ihn mit einer Stopfnadel durch die übrigen Maschen. Diese werden dann einfach zusammengezogen und der Faden innen verknotet und vernäht.

Work in progress – Jacke 3

Das Rechteck ist fertig! Hat viel Geduld gefordert, aber das zweite Bündchen ist gestrickt.

So sieht es jetzt aus:

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Die Seiten mit dem blauen Bündchen sind die Längsseiten. Maße: ca. 105x90cm

Als Nächstes muss noch Folgendes gemacht werden, damit es eine Jacke wird:

  1. Das Teil dämpfen und geradeziehen, sodass sich die Ränder weniger einrollen.
  2. Die kurzen Seiten so weit zusammennähen, bis der gewünschte Armausschnitt erreicht ist.
  3. Alle restlichen Fäden vernähen.

Work in progress – Jacke 2

Weiter geht es mit meinem Projekt Jacke

(ja, ich gebs zu – ich finde den Begriff Seelenwärmer grausam kitschig, es ist und bleibt für mich eine Jacke ;))

Nach dem Schnitt folgt das Muster. Ich wollte eine Art Tweed- oder Hahnentrittmuster, das einfach zu stricken ist.  Nach einigem Suchen und dem Ausschluss eines großen Hahnenentritts (zu viele Fäden auf der Rückseite) fand ich folgende Anleitung für ein “Honeycomb Tweed- Muster”: Theweeklystitch – Honeycomb Tweed

Geeignet für ein großes Projekt, das so nebenbei gemacht werden soll: Zweifarbig und dennoch kein kompliziertes Fadenkreuzen, und nur zwei verschiedene Reihen müssen im Gedächtnis behalten werden.

Eine weitere Minute auf Google bescherte mir das Muster in folgender Version: Ravelry honeycomb tweed vest

Genau meine Vorstellung! Für eine erste größere Fläche erschien mir ein teures Merinogarn zu gewagt. Der Ersatz ist ein Acrylgarn von Paintbox Yarns geworden -erstens soll es ja sowieso nicht auf der Haut liegen, zweitens gibt es mittlerweile wirklich tolle Acrylgarne. Als Farbvariation habe ich mir Marineblau und Champagner bestellt.

Hier ist das Ergebnis der ersten Wochen:

 

Für das Muster muss man Hebemaschen stricken, d.h., anstatt die jeweilige Masche abzustricken hebt man sie einfach ungestrickt auf die rechte Nadel über (je nach Muster mit Faden vor oder hinter der Nadel). Sie werden somit in die nächste Reihe langezogen, manchmal auch über mehrere Reihen, und können dabei ein plastisches Muster oder, bei mehrfarbigen Strickmustern, die entsprechende Musterung ergeben. In diesem Fall hier verwendet man immer nur eine Farbe und wechselt nach zwei Reihen das Knäuel:

Reihe 1 / Farbe 1: 1 Randmasche, *1 M rechts, 1 Hebemasche mit Faden hinten* / von * bis * wiederholen, am Ende 1 RM

Reihe 2 / Farbe 1 (Rückreihe): 1 RM, alle Maschen links stricken, 1 RM

Reihe 3 / Farbe 2: 1 RM, 2 Maschen r, *1 HM, 1 M r* / von * bis * wiederholen, 1 RM

Reihe 4 / Farbe 2: 1 RM, alle Maschen links stricken, 1 RM

Wie ihr sehen könnt, entsteht das Muster ganz einfach durch eine Kombination aus jeweils versetzten Hebemaschen und Farbwechsel.

Das Bündchen habe ich im kleinen Perlmuster in blau gestrickt. Leider knickt es im Übergang zum Tweed-Muster um. Das legt sich aber hoffentlich noch, wenn die Jacke zusamengenäht ist und ich den Übergang gedämpft habe.

Work in progress – Jacke

Weiter geht es mit der Strickjacke.

Hier habe ich bereits angefangen, darüber zu schreiben. Jetzt also nochmals ausführlicher:

Das Schittmuster für meine Jacke ist ein einfaches Rechteck.

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Die genauen Maße können entweder aus einem Schnittmuster übernommen, selbst abgemessen oder an einem Stück Stoff getestet werden. Oft habe ich bisher von “bei ausgestreckten Armen von einem Ellenbogen zum anderen” gelesen. Meine Jacke wird schätzungsweise etwas größer, da ich sie als “Außenjacke” über etwas Langärmeliges haben möchte.

Da die langen Kanten des Rechtecks später die Öffnung der Jacke werden, stricke ich hier beim Anstricken und vor dem Abstricken ein Bündchen. Alternativ kann natürlich das Ganze auch erst zusammengenäht und ganz am Schluss ein Bund angestrickt oder angehäkelt werden.

Nach dem Stricken der 90 cm (oder weniger oder mehr, je nach gewünschter Größe) wird abgestrickt und das Rechteck nach Pfeilrichtung so aufeinandergelegt, dass lange Kante auf langer Kante liegt. Die kurzen Kanten, die somit jede für sich auch aufeinander liegen, werden zusammengenäht, bis die gewünschte Länge der Ärmelöffnung erreicht ist.

Das Prinzip der Jacke ist also ganz einfach: durch die verbleibenden Löcher werden die Arme gesteckt, die Längskanten bilden den Saum rund um die Jacke herum. Aus den kurzen Kanten werden Fledermausärmel.

Gewählt werden kann ein beliebiges Muster. Jedoch sollte man daran denken, dass eine solche Fläche relativ viel Zeit benötigt. Demjenigen, der kleinere Werke gewohnt ist oder nicht sonderlich viel Geduld hat, würde ich eine dickere Nadelstärke empfehlen. Meine Jacke wird in Stärke 7 gestrickt. Gleichzeitig sollte man, vor allem wenn die Jacke groß und füllig werden soll, eventuell auf das Gewicht der Wolle achten.

Den genauen Garnverbrauch werde ich wohl erst am Ende feststellen können. Ich habe 11 Knäuel à 100g bestellt, was aber, denke ich, ziemlich großzügig bemessen war. Die Wolle war aber sehr günstig 😉

Weiter gehts im nächsten Post mit dem Muster und meinen ersten Fortschritten…