Raglanpullover

Seit ich aus dem Urlaub zurück bin, stricke ich an einem Raglanpullover.

Ich habe dafür keine fertige Strickschrift verwendet und auch für mich lediglich die notwendigen Maße berechnet. Wie das funktioniert, ist wunderbar auf der folgenden Seite erläutert: http://www.raglanvonoben.de/

Bei dieser Methode wird der Pullover vom oberen Ende an, also beginnend mit dem Ausschnitt, an einem Stück nach unten gestrickt. Somit entfallen Nähte, außerdem kann man den Pullover im Entstehungsprozess anprobieren und spontan Zu- oder Abnahmen setzen, beispielsweise an der Taille.

Geplant war ein Pullover in glatt rechts mit mehreren Streifen in unterschiedlichen Farben, der außerdem nicht allzu eng sitzt, sodass im Winter auch eine Bluse o. ä. darunter Platz hat. Dafür habe ich mich des Supersales bedient, der gerade auf den meisten Seiten für Drops-Garne angeboten wird. Gestrickt wird mit Drops Karisma in einem grau-blau-grün, hellgrau, ockergelb und in einem dunklen Pink.

Hier könnt ihr die ersten Fortschritte verfolgen:

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Die Rundpasse habe ich größtenteils einfarbig gestrickt. Die Zunahmen erfolgen rund um die vier Raglanlinien (die Linien, die später den hoch angesetzten Ärmelteil vom Rumpf optisch trennen und unter den Achseln enden). Da ich bei mir verschränkte Umschläge leider ziemlich hässlich finde (irgendwie bekomme ich es nicht ohne Löcher hin), außerdem eine linke Masche als Raglanmasche auch nicht sonderlich schön fand, habe ich ganz einfach folgendermaßen zugenommen: Immer aus den Maschen vor und nach den glatt rechten Raglanmaschen zwei aus einer Masche herausgestrickt. Für den Halsausschnitt habe ich zuerst einige Runden hin- und hergestrickt und am Ausschnitt zugenommen. Dies kann man auch mit verkürzten Reihen stricken.

Lediglich mit der Weite des Ausschnitts bin ich unzufrieden, der sollte eigentlich größer werden. Nun werde ich sehen müssen, ob ein Bündchen überhaupt hinpasst, oder ich es nicht einfach als Rollsaum lasse.

Der Pulli wächst. Später werden dann die Ärmelmaschen aufgenommen und Ärmel direkt angestrickt.

 

 

Kurzarmpulli Fortsetzung und eine Drops-Lieferung

Endlich ist eine Hälfte des neuen Pullis fertig geworden:

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In kraus rechts braucht es leider immer etwas länger, bis man vorankommt. Deshalb habe ich jetzt erstmal genug davon. Bis zu meinem Urlaub soll es aber fertig werden.

Glücklicherweise kam gestern meine Drops-Lieferung an. Ich habe die Marke noch nie davor verwendet und war immer leicht misstrauisch, weil sie dafür, dass sie fast ausschließlich Naturfasern verwendet, unschlagbar günstig ist. Jetzt wo die Wolle da ist, fühlt sie sich allerdings wirklich super an. Die Maschenprobe, die ich heute machen werde, muss sich nur noch in der Waschmaschine erproben.

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Geplant ist ein Raglan-Pullover mit relativ weitem Ausschnitt. Der obere Teil wird blaugrau, ab Ende der Raglan-Linie (also ab den Achseln) kommen die anderen Farben in Streifen dazu. Da ich noch nie Raglan von oben gestrickt habe bin ich schon gespannt, ob meine Berechnungen dann aufgehen werden oder ob es grausig wird 😉 Der Anfang muss allerdings bis nach dem Urlaub warten, im Juni gehts dann los.

Sommerpulli im Fallmaschenmuster

Er ist fertig! Eigentlich schon seit einer Woche, aber ich kam nicht eher dazu, Bilder zu posten.

Nun aber der fertige Pulli:

 

Mit dem Sitz bin ich sehr zufrieden, da ich etwas Lockeres für kühle Sommertage wollte.

Hier könnt ihr die vorhergehenden Fortschritte sehen und HIER habe ich die Anleitung verlinkt. Dank Kastenform ist es wirklich ein super Einsteigerpulli und schnell gestrickt!

Sommerpulli

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Es gibt erste Fortschritte bei diesem Pulli (die Anleitung findet ihr im verlinkten Post):

Das Rückenteil ist fertig!

Wie man sehen kann, wird es ein etwas kürzerer Pulli – bis zum Jeansrand – mit kurzen Ärmeln. Das Strickmuster ist definitiv auch für Anfänger geeignet, da man außer dem Halsausschnitt nicht einmal großartig Maschen zu- oder abnehmen muss. Die Form ist ein einfaches Viereck (da sich das Rippenmuster am Bund grundsätzlich zusammenzieht, erhält er von ganz allein seine Form) und die kurzen “Ärmel” entstehen durch seinen lockeren Sitz – an sie wird lediglich ein kleines Bündchen in Runden angestrickt werden.

Auch die Erklärung im Muster ist gut verständlich. Man sollte lediglich das Fallmaschenmuster beherrschen, da lohnt es sich, vorher etwas zu üben.

Ich bin gespannt, wie er am Ende aussieht und halte euch auf dem Laufenden. Leider bin ich (noch) nicht allzu gut im Zusammennähen, deshalb werde ich auch froh sein, wenn er tragbar ist.

Einfache Bommelmütze

Eines der ersten Stücke, das ich letztes Jahr gemacht habe, war eine einfache, enganliegende Mütze im Perlmuster mit (dazugekauftem) Bommel. Hauptsächlich, weil ich die Wolle, die ich schon für einen Schal verwendet hatte, so schön fand.

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* Rundgestrickte Mütze im Perlmuster/Rippenmuster
* Rico Fashion Alpaca Dream, Pinkrot
* Rundnadel Nr. 7

Im Nachhinein betrachtet ist sie etwas klein geworden, selbst für meine Kopfgröße. Ich würde deshalb eher zu zwei Knäuel raten und das Ganze etwas großzügiger abmessen. Für den Bommel habe ich mir einfach einen günstigen Schlüsselanhänger gekauft – den Bommel angenäht und fertig.

Demnächst folgt die Anleitung…

Work in progress – Jacke 2

Weiter geht es mit meinem Projekt Jacke

(ja, ich gebs zu – ich finde den Begriff Seelenwärmer grausam kitschig, es ist und bleibt für mich eine Jacke ;))

Nach dem Schnitt folgt das Muster. Ich wollte eine Art Tweed- oder Hahnentrittmuster, das einfach zu stricken ist.  Nach einigem Suchen und dem Ausschluss eines großen Hahnenentritts (zu viele Fäden auf der Rückseite) fand ich folgende Anleitung für ein “Honeycomb Tweed- Muster”: Theweeklystitch – Honeycomb Tweed

Geeignet für ein großes Projekt, das so nebenbei gemacht werden soll: Zweifarbig und dennoch kein kompliziertes Fadenkreuzen, und nur zwei verschiedene Reihen müssen im Gedächtnis behalten werden.

Eine weitere Minute auf Google bescherte mir das Muster in folgender Version: Ravelry honeycomb tweed vest

Genau meine Vorstellung! Für eine erste größere Fläche erschien mir ein teures Merinogarn zu gewagt. Der Ersatz ist ein Acrylgarn von Paintbox Yarns geworden -erstens soll es ja sowieso nicht auf der Haut liegen, zweitens gibt es mittlerweile wirklich tolle Acrylgarne. Als Farbvariation habe ich mir Marineblau und Champagner bestellt.

Hier ist das Ergebnis der ersten Wochen:

 

Für das Muster muss man Hebemaschen stricken, d.h., anstatt die jeweilige Masche abzustricken hebt man sie einfach ungestrickt auf die rechte Nadel über (je nach Muster mit Faden vor oder hinter der Nadel). Sie werden somit in die nächste Reihe langezogen, manchmal auch über mehrere Reihen, und können dabei ein plastisches Muster oder, bei mehrfarbigen Strickmustern, die entsprechende Musterung ergeben. In diesem Fall hier verwendet man immer nur eine Farbe und wechselt nach zwei Reihen das Knäuel:

Reihe 1 / Farbe 1: 1 Randmasche, *1 M rechts, 1 Hebemasche mit Faden hinten* / von * bis * wiederholen, am Ende 1 RM

Reihe 2 / Farbe 1 (Rückreihe): 1 RM, alle Maschen links stricken, 1 RM

Reihe 3 / Farbe 2: 1 RM, 2 Maschen r, *1 HM, 1 M r* / von * bis * wiederholen, 1 RM

Reihe 4 / Farbe 2: 1 RM, alle Maschen links stricken, 1 RM

Wie ihr sehen könnt, entsteht das Muster ganz einfach durch eine Kombination aus jeweils versetzten Hebemaschen und Farbwechsel.

Das Bündchen habe ich im kleinen Perlmuster in blau gestrickt. Leider knickt es im Übergang zum Tweed-Muster um. Das legt sich aber hoffentlich noch, wenn die Jacke zusamengenäht ist und ich den Übergang gedämpft habe.

Loop für den Frühling

Ein Stück, das ich aktuell sehr oft und gerne trage: Ein locker sitzender Loop in pastellgelb aus wirklich weicher Wolle – wenn schon das Baby auf der Wollverpackung glücklich ist, was gibt es dann Besseres für den eigenen Kleiderschrank?

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* Loop-Schal im großen Perlmuster mit Patentrand
* Schachenmeyr Baby Smiles Bravo Baby
* Nadeln Nr. 3,5

Gestrickt wurde der Schal im großen Perlmuster, d.h. jeweils eine linke und eine rechte Masche abwechselnd stricken, in der Rückreihe beibehalten. Erst in der dritten Reihe werden die Maschen versetzt (rechte in linke und linke in rechte Maschen stricken). Der Patentrand ist zu meinem absoluten Lieblingsrand für Schals geworden. Es gibt eine saubere, leicht erhöhte, abgerundete Kante. Da ich sowieso etwas pingelig mit Randmaschen bin – keine will mir so wirklich gefallen – ist er ideal für meine Schalkanten. Nächste Woche folgt eine Anleitung zum Patenrand…